Sonntag, März 04, 2007

Currywurst um 4


Die Nachbarn treiben es mal wieder so skrupellos das man die ganze Nacht nicht schlafen kann, weil die Gläser im IKEA - Wandschrank die ganze Zeit klirren - Man bekommt kein Auge zu. Ich entschließ mich kurzerhand mit meinem Hund etwas spazieren zu gehen

Da ich jetzt eh nicht einschlafen kann. So etwas ist doch widerlich die Frau ist Mitte - Ende 70. Wer will den schon Sex mit der ? Ich vermag es mir kaum vorzustellen.

Wenn ihre Körper sich in Falten legen, kann man auch dies auch mit Leder vergleichen legt sich in Falten .... Mein Physikunterricht ist zwar schon eine Weile her aber reiß Leder nicht wenn man es so heftig reibt und Reibung erzeugt doch auch wärme? Ok ich hör auf!

Raus mit dem Hund. Draußen vor der Tür warten die Nutten das sich irgendein dicker , schmieriger, popliger Mann der mit 30 immer noch Zuhause bei Mama wohnt bei ihnen anhält , welcher für die kaufbare Liebe zum bezahlen willig ist und ein dick gefülltes Portmonee in seiner Jens mitbringt. Ich will mit meinem vierbeinigen Freund Felix vorbei gehen.

Ich höre wie die High Heels auf dem Gehweg klappern. Eines dieser Geschöpfe hat es auf mich abgesehen.
Mein Puls steigt an. Ich stelle mir grade vor „Wie sie mich zwingt mit ihr zu ficken“ , ich habe ein Lederhalsband um und sie hält eine Kette in der Hand.
Ich werde in diesem jene Moment aus meinem Tagtraum gerissen. Sie steht vor mir ich bin wie festgewachsen ich will davon laufen aber es geht nicht.

Sie fragt mich „Hast du mal Feuer , mein kleiner ?“ In diesem Moment geht es mit mir durch.
Ich nehme meine Beine in die Hände und an zu rennen wie noch nie zu vor - was die nun wohl von mir denk?! Aber egal wann sehen wir die schon wieder.
An der nächste Ecke mache ich halt . Wir sind in Sicherheit sage ich zu Felix.
Sei froh das du nur ein Hund bist sage ich ihm.
Ich merke das ich definitiv zu lange wach bin ich sollte endlich etwas schlafen, aber Zuhause fällt aus wegen der „ Notgeilen OMA“ und ihren jungen Gigolo.

Es ist 3 Uhr nachts. Ein bisschen Ruhe es ist doch unmöglich in dieser Stadt denke ich mir. Alles ist laut. Es stinkt ich mag es nicht. Jetzt regnet es auch noch toll - Was ist das heute für ein Tag , das leben ist gegen dich sage ich mir immer wieder selbst.

Aber mir fällt hierzu wieder ein weiser Satz ein den ich mal in einer Buchhandlung gehört habe:“Wo Schatten sind da muss auch ein Licht sein“ Ich gehe mit Felix noch ein Stück damit er pinkeln kann.

Ein scheiß Tag ist das heute denke ich mir, als ich Felix dabei zusehe wie er seine Schnauze in einen Haufen irgendeines anderen Hundes steckt wird mir eins klar „Sei froh das du kein Hund bist!“.

Da das Wetter nun gegen mich zu seien scheint flüchte ich mit Felix in einen Imbiss. „Eat 4 You“ steht draußen auf einem Schild. Ich lasse es so im Raum stehen ,will mich hier nicht um sinnlose Namen schreiben. Davon gibt es zu viele und es würde meine und ihre Zeit sprengen.

In der Pommesbude fühle ich mich irgendwie in eine andere Welt versetzt. Überall nur Asiaten ,im hinteren Teil des Raumes scheint das Wohnzimmer des Betreibers zu sein.
Eine alte Frau sitz am Tisch raucht eine Kippe nach der nächsten und strickt irgendwas.
Die Kinder schauen Fernsehen - so ist heute die Erziehung heute, früher haben die kleinen noch alleine fern geschaut, aber da Papa und Mama heute Arbeitslos sind schaut man zusammen.


Es ist sehr laut hier und es macht kein sauberen Eindruck es ist ein abgefuckter Schuppen.
Aber man kann wohl so auch sein Leben verwirklichen und sich dafür nicht so anstrengen da frage ich mir doch „Was mache ich falsch ?“ mir fällt auch sofort die Antwort ein.
Du gehst in solche Abgefuckte Buden und finanzierst dieses Leben. Ich bestelle mir eine Currywurst mit Pommes und Mayo , 1 Pils und eine eine Döner für Felix.

Es ist inzwischen 4 Uhr morgens.
Irgendwie krank ich werde aus meinem Haus vertrieben weil die alte OMA am poppen ist!!
Werde von Huren belästigt und nun sitze ich hier im Wohnzimmer der Familie dem dieser
abgefuckter Schuppen gehört und esse meine Currywurst und trinke mein Bier und schaue etwas fern.

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